Kategorievorschläge


#1

Es gibt die Möglichkeit den Monat so einzuteilen, wie die Zahlungen erledigt werden müssen.

Dies ist etwas unflexibel und nur etwas für heute, die wissen, wann welche Zahlung fällig wird.
Bei vielen dingen wie Miete, Telefon, Stromkosten ist das auch einfach.
Aber was ist mit dingen wie eurem Lebensmitteleinkauf. Geht ihr wirklich nur alle 2 Wochen Samstags einkaufen? Oder Tankt ihr immer nur in der ersten Woche des Monats?

Für mich zu unflexibel.

Was meint Ihr?


#2

Ich habe das in 2 Master-Kategorien eingeteilt:

  • Tagesbedarf (Lebensmittel, Benzin, Gastro, Sonstiges)
  • Monatliche Abbuchungen (Strom, Telefon, Internet), die wiederum nach Reihenfolge der Abbuchungen sortiert, dann sehe ich gleich, wenn mal eine übersprungen wurde

Diese wochenweise Einteilung hat m.E. dann Sinn, wenn das Einkommen ebenfalls wochenweise eintrifft und man noch keinen vollen Monat gepuffert hat. Dann kann man seine Gehaltszahlungen so budgetieren, dass die Kategorien jeweils 1-2 Wochen im voraus abgedeckt sind.

Bei vollem Monatspuffer ist es dann ja eh egal.


#3

Da ich schon mehrere Monate puffern kann und monatlich Gehalt bekomme, habe ich auch keine Wochen im System.
Ich habe bei mir die Master Categories:

  • Jährliche Fixkosten: Hier zahle ich monatlich den 1/12 Betrag ein, damit zum Zeitpunkt der Fälligkeit das Geld zusammen ist, hier habe ich auch Quartalsweise oder Halbjahres-Sachen reingepackt, weils mehr als nen Monat ist, und die Rate auch gleich ist (Rundfunkgebühren, Studiengebühren, Vereinsmitgliedschaften etc.).
  • Monatliche Fixkosten: Hier ist alles was Monatlich fällig ist (Miete, Strom, Internet/Handy Abos, etc.). Auch Sachen, die im Betrag schwanken, da finde ich dann recht schnell ein Mittel, und sehe zu, dass immer etwas Polster in dem einzelnen Budget ist, dass ich mir auch schon mal im Namen markiere (zB. “Strom - 93+7€” damit habe ich zwar mehr als ich brauche im Konto, aber irgendwann kommt ja auch die Nachzahlung :slight_smile: ). Wenn das Polster den eigentlichen Wert erreicht, dann nehme ich den Wert wieder was runter (Strom dann nur die glatten 93 Euro oder so).
  • Alltägliches: Hier ist alles drin, was unterm Monat immer wieder vorkommt, und nicht terminlich planbar ist, wie zB Restaurant, Kino, Lebensmittel, Bücher, Haushaltsgegenstände, Kleidung, Spenden…). Den jeweiligen Betrag habe ich anfangs aus dem historischen Verhalten übernommen, und mir überall überlegt, ob ich den Wert ändern muss (weil zuwenig für anderes bleibt), oder ob ich den Wert ändern will (weil er mir zu hoch erscheint). Letztlich sehe ich so, was ich im Monat für Kleinkram in bestimmten Kategorien ausgebe, und kann auch Unregelmäßigkeiten noch ganz gut erkennen/nachvollziehen). Wenn ein Budget zu Neige geht, ists ein Zeichen für mich, und ich muss dann aktiv überlegen und gucken wo ich das Geld abknapse, wenn ich doch mehr an dieser Stelle ausgeben will/muss). Neue Kategorien lege ich selten an, anfangs habe ich immer dann was neu angelegt, wenn mich mein Interesse dazu getrieben hat irgendwas auseinander zu rechnen (Wie viel Geld veresse ich im Restaurant gegenüber der eigenen Küche? -> Restaurant aus Essen/Lebensmittel getrennt).
  • Sparpötte: Zu guter Letzt noch die Pötte: Hier habe ich alle Budget für bestimmte Sparziele, die längerfristig als 2-3 Monate anliegen (neue Rechner, Teures Ding, oder so). Hier landen auch die RainyFunds, oder auch Notgroschen, die im Namen auch schon mal eine Obergrenze haben: Ich will zB einen Notgroschen haben, der X Euro groß ist, und ich zahle solange übriges Geld da ein, bis Betrag X erreicht ist, danach ann ich andere Pötte füllen, sofern die nicht vorher dran waren. In der Reihenfolge codiere ich mir überall die Priorität.

Als letztes habe ich da noch eine Master-Category von YNAB reingehauen bekommen (Pre-YNAB Debt), weil ich meine Kreditkarte angelegt habe, auf der allerdings keine Schulden vorhanden waren. Das läuft hier als Konto mit, das sehr selten mal etwas Minus aufbaut, bis das Hauptkonto den Ausgleich zahlt.

Konten habe ich neben Kreditkarte und Hauptkonto derzeit nur noch das Bargeld, und PayPal (wird auch von MoneyMoney abgefragt und zu YNAB übertragen). Bargeld ist sonne Sache - hier habe ich nicht immer jeden Euro genau verfolgt, was dann in einem Budget names “Barausgaben” verwurstet wird. Wenn das mal zu hoch wird, merke ich auch, dass ich mehr aufpassen muss :smile:.

Wie geht Ihr mit Bargeld und YNAB um? Ich sammle bei Barausgaben immer die Quittung, und trage die dann nach, wenns Portemonnaie zu dick wird. Hin uns wieder fehlt dann ein kleiner Betrag, weil ich beim Bäcker oder so keine Quittung erfragt/bekommen habe, oder jemanden was so gegeben habe, oder oder…


#4

Dazu habe ich hier was geschrieben: Tipps zum Barausgaben tracken

(Bevor ich deine Frage gesehen hatte, sonst hätte ich das hier als verlinkte Antwort gepostet.)


#5

In diesem Beispiel werden die Kategorien nach Häufigkeit festgelegt.

Es gibt Jährliche Zahlungen, Monatliche und Tägliche.

Abgesehen davon gibt es noch ein paar Sonderkategorien, welche einfach mit der Zeit angespart werden können oder sollten.


#6

Ja, so ähnlich sieht das bei mir auch aus. Allerdings ist der Tagesbedarf bei mir oben, damit ich da auch unterwegs schnell drankomme, ohne einzelne Kategorien pinnen zu müssen.

Wenn Ausgaben inhaltlich zusammenpassen, mache ich da ggf. noch eine eigene Hauptkategorie drüber, z.B. “Haus” für alle eigenheimbezogenen Ausgaben oder “Auto” bzw. “Motorrad”. Ich finde es immer ganz praktisch, direkt sehen zu können, was es mich in der Summe kostet, ein Auto zu besitzen.


#7

Ich habe es mehr nach Art der Ausgaben sortiert. Als Hauptkategorien habe ich:
Sparen/Sonstiges (Notfall/Überschuss)
Lebenshaltung (Lebensmittel/Kleidung/Arzt/Bank-Post-Gebühren/Brillen/Kleidung)
Wohnung (Miete/Strom/GEZ/Ausstattung/Versicherung)
Fahrzeug(Kraftstoff/Wartung/Steuer/Versicherung/Neues Auto/Reifen/Fahrrad/Bußgeld)
Versicherung(die restlichen Versicherungen alle einzeln)
TV/Internet/Computer (Domains,TV-Internet/Telefonverträge/neues Telefon/Computer/Digitale Güter)
Geschenke (wichtige Personen haben ihr eigenes Budget + 1 Sammelbudget)
Spaß/Sonstiges (Feiern/Hobby/Urlaub/Spenden)

Die Aufteilung hat sich im Laufe der Zeit so entwickelt, wobei ich mir jedesmal die Mühe gemacht habe, die Ausgaben anzupassen. Mit der jetzigen Aufteilung habe ich einen guten Überblick, wofür ich Geld ausgebe. Ein Blick und ich sehe, was mich meine Mobilität jeden Monat kosten, oder die Wohnung. Die Kontrolle über Abbuchungen habe ich über die geplanten Transaktionen.
Ich nutze die Kategorien halt mehr zur Auswertung über Monate und Jahre. Deshalb sind sie danach aufgeteilt, was mich bei der Auswertung interessiert. Wenn einem interessiert, wieviel Butter man im Jahr ist, muss man halt dafür eine Kategorie anlegen.
Ich habe auch lange über die Betitelung nachgedacht und bin bei “Name Budget/Max.Budget” hängen geblieben. z.B. :
Lebensmittel 200 bedeutet, dass jeden Monat 45€ budgetiert werden unabhängig der Ausgaben. Wenn das Budget mal in einem Monat überschritten wurde, habe ich für diese Budget im nächsten Monat weniger.
Reifen 25/300 bedeutet, dass jeden Monat 25€ budgetiert werden, bis ein Budget von 300€ erreicht wurde.
Es gibt also auch sowas: “Kraftstoffe/Wäsche/Zubehör 150/200”. Im Normalfall liege ich unter 150€, aber es können schon mal knapp 200 werden. Mehr aber nicht.

Es ist halt eine Frage des Geschmackes und der Notwendigkeiten. Ich habe ca. 40 Kategorien und spare mir dafür eine weitere Software für die Auswertung. Meine Onlinebankingapp gibt mir seit YNAB nur noch die Buchungen. Früher habe ich damit gesehen, für was ich Geld ausgegeben habe. Mit YNAB sehe ich jetzt nicht nur in der Vergangenheit sondern auch in die Zukunft.


#8

Mich würde interessieren, wie ihr folgende Problematik löst:
Ich habe in meinem privaten YNAB verschiedene Kategorien wie üblich vergeben, z.B.: Lebensmittel, Kleidung, Ausbildung usw.
Da wir fünf Personen in der Familie sind, wäre es natürlich schön, ich hätte für jeden nochmal Unterkategorien z.B. „Kleidung Mutter“, „Kleidung Vater“, „Kleidung Kind“.
Legt man jetzt jede Kategorie in jeder Personenkombination an oder verzichtet man darauf und belässt es bei den Hauptkategorien. Nach dem Motto, wenn Mama das Kleidungsbudget im Monat schon ausgeschöpft hat, dann müssen die Kinder+Papa warten?
Zu viele Kategorien machen das Zuordnen aber auch nicht unbedingt leichter. Wie habt Ihr das gelöst?


#9

Ich habe das Problem glücklicherweise nicht, denke aber das du vielleicht mit einer Hauptkategorie Kleidung und dann je einer Unterkategorie pro Person fahren könntest.
Andererseits, bringt es ja auch nichts, wenn ein Kind irgendwann 500€ an Kleidungsbudget angesammelt hat oder? Dann doch eher eine Budgetzeile für die ganze Familie.


#10

Deine Lösung klingt recht elegant.

Könntest Du das bitte einmal erläutern. Ich hab’s nicht ganz verstanden. Was ist Dein Maxbudget? Und warum 45 Euro?


#11

Könntest Du das bitte einmal erläutern. Ich hab’s nicht ganz verstanden. Was ist Dein Maxbudget? Und warum 45 Euro?

Hatte deine Antwort nicht mitbekommen.
Es hatte sich ein Fehler eingeschlichen.
Lebensmittel 200 bedeutet, dass ich jeden Monat 200€ fest einbudgetiere
Lebensmittel 200/300 bedeutet, dass ich 200€ reinpacke, bis das Budget auf max. 300€ angewachsen ist.

Bei Kraftstoff habe ich es z.B. so gemacht, dass der Max-Betrag für einen Monat reicht, wo ich viel fahre und der Min-Betrag für einen normalen Monat.
Für Durchsichten und Reparaturen hab ich z.B. 85/1000: 85€ jeden Monat bis 1000€ voll sind.
Es gibt aber auch Budgets wo Min und Max gleich sind. Z.B. Frisör. Da ich nur max. 1x im Monat hingehe,reicht der Maxbetrag aus.

Ich hoffe ich konnte es jetzt besser erklären.


#12

Also ich habe zur Zeit folgende Kategorien / Unterkategorien.
Ich habe aber auch demnächst einen Neustart vor und möchte meine Kategorien vereinfachen. Über Ratschläge und Anregungen dazu bin ich sehr dankbar :slight_smile:

Mein Budget und damit auch die Kategorienauswahl basiert auf der Idee, dass ich sehen wolle wie viel Geld ich für Verbrauchs-/Gebrauchsmaterial sowie Dienstleistungen, Events und Gebühren etc. bezahle um so einen Überblick zu haben, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird und nicht nur in Verbrauchsmaterialen, von denen man im Anschluss nichts mehr hat, investiert wird und auch welche Ausgaben (Dienstleistungen) etc. ich kündigen kann wenn es mal knapper werden sollte.

- Geldähnliche Güter (Vermögen wird nur umgewandelt und geht damit nicht verloren)
– Gutscheine
- ungeplante Ausgaben
– Ausgaben (musste ja leider eine Unterkategorie wählen) -> War eigentlich geplant dafür um einfach Geld in der Rückhand zu haben wenn plötzlich eine Rechnung aus dem nichts auftaucht. Ist aber bisher nie verwendet worden und wird auch beim “Fresh Start” entfernt werden.

- Schuld (mit Absicht sehr weit oben aufgezählt, damit ich wenn ich die Kategorien von oben nach unten durchgehe die Schulden auch nicht unter den Tisch fallen lasse.
– private Schuld
– Kredit
- Gebühren & Strafen (vermindert Vermögen)
– Bearbeitungsgebühren
– Versandkosten
– Verkehrsstrafen (Blitzer etc.)
– Verzugszinsen
– Parkscheine & Maut
– Fahrscheine
– Rundfunkgebühr (ist keine freiwillige Dienstleistung die ich bezahle also unter Gebühr)
- Verbrauch (vermindert Vermögen)
– Putzmittel
– Lebensmittel
– auswärts Essen
– Mittagspause
– Tanken
– sonst. (Toilettenpapier, Zewa, Taschentücher etc.)
– Pflegeprodukte (darunter fällt alles von Schminke bis Duschbad)
- Dienstleistungen (erhält Lebensstandard)
– Miete (monatlich)
– Strom (monatlich)
– ADAC (jährlich)
– Internet & Telefon (montalich)
– Mein Handyvertrag (monatlich)
– Ihr Handyvertrag (monatlich)
– Amazon Prime (jährlich)
– Bürgschaftskaution (jährlich)
– Mitgliedschaft LS-Hilfeverein (jährlich)
– Friseur
– Autowäsche
– Kurse
- Gebrauch (wandelt Vermögen um)
– Einrichtung
– Literatur
– Software
– Haushaltswaren
– Bekleidung
– Autozubehör
– Computerzubehör (Maus, Tastatur, Headset, etc.)
- Absicherung (Versicherungen) (schützt Vermögen)
– Beruftunfähigkeit(monatlich)
– Auto (monatlich)
– Haftpflicht (vierteljährlich)
– Rechtsschutz (monatlich)
– Lebensversicherung (monatlich)
– Unfallversicherung (monatlich)
- Vorsorge (für später) (vermehrt Vermögen)
– Bausparen
– Riesterrente
- Rücklagen
– Notfallrücklage (diese Kategorie hat mir etliche Male den Hintern gerettet)
– Puffer
- Instandhaltung (erhält Vermögen)
– Reparaturen
– Medizinisch
- Play Money (Geld das jeder monatlich bekommt und frei verwenden oder Sparen darf)
– Ich
– Sie
- Freizeitgestaltung
– Eintrittskarten
– Urlaub
- Langzeit Sparziele
– neues Auto
– neue Computer
- Große Prinzessin (meine 1. Tochter ) -> 1 Jahr alt
– Bekleidung
– Pflegeprodukte
– Spielzeuge
– Windeln, Tücher etc.
– Schlafen & Kuscheln
– Essen & Trinken
– Literatur
– Sonst.
– Kurse
- Kleine Prinzessin (meine 2. Tochter) -> 1 Monat alt.
– Bekleidung
– Pflegeprodukte
– Spielzeuge
– Windeln, Tücher etc.
– Schlafen & Kuscheln
– Essen & Trinken
– Literatur
– Sonst.
– Kurse
- Events
– Weihnachten
– Geburtstage
– Valentinstag
– Muttertag
– Vatertag
- Wohltätige Zwecke
– Spenden
– Rotes Kreuz (monatlich)

Die Ausgaben meiner Kinder halte ich in zwei getrennten Oberkategorien, damit ich in meinen Reports über einen längeren Zeitraum sehen kann, was wir für jedes Kind insgesamt ausgegeben haben.

Ich trage neben den fixen Kosten noch den jeweils jährlich/monatlich zu zahlenden Betrag ein. Bei den variablen Kosten habe ich das bisher noch nicht getan aber deine Idee @Tahonka gefällt mir echt gut also werde ich es in Zukunft auch bei den variablen einführen.

Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt nur her damit:D Ich schaue mir dann an, ob ich das bei mir so umsetzen kann und möchte.

Beste Grüße
Nicolai


#13

Hallo @PinguinCoder,

mir gefallen deine Kategorien eigentlich sogar ziemlich gut.
Mit dieser Art der Oberkategorien kann man sehr schön auswerten, wofür du wie viel ausgegeben hast.

Dennoch sind mir (und auch dir ja offensichtlich) schon die ungeplanten Ausgaben aufgefallen.
Du hast zusätzlich noch Notfallrücklage und Puffer eingebaut. Puffer ist zwar keine Rücklage, aber letztendlich doch auch eine art “Fangleine”

Vielleicht kannst du die Kategorien noch zusammenfassen.

Wie hältst du es mit “Sparen für die Kinder”, die beiden sind zwar noch sehr klein, aber Schule, Kommunion, Auto, Studium kommen doch schneller als man denkt :slight_smile:

Hast du bei Puffer und Rücklagen einen gewissen Prozentualen Anteil des Einkommens oder eine andere art, die Beträge dafür festzulagen mit denen du dich “Sicher” fühlst.

Danke für deine Ideen.

Gruß

Oliver


#14

Hallo @Pikespeak_Marol

der Puffer ist die Kategorie in der das Geld was diesem Monat verdient wird eingezahlt wird. Nach dem Prizip von “Live on the last month paycheck”. Die Notfallkategorie ist für mich eine Art finanzieller Fallschirm und soll (noch nicht erreicht) einmal 3 Monatsgehälter beinhalten mit denen ich erst einmal für alle so anfallenden Notfälle gewappnet bin.
Feste % Sätze habe ich bisher dafür noch nicht. Der Puffer entspricht einem Monatsgehalt und das übrige Geld fließt in die Notfallkategorie bis diese die 3 Monatsgehälter erreicht hat.

Was Sparen für die Kinder angeht…

Auch wenn es sehr mies klingt… Wir sparen bisher für die Kinder gar nicht. Meine Eltern haben ebenfalls nie etwas für mich angespart, haben mich aber in allen Lebenslagen und Notlagen unterstützt. Zu meinem ersten Auto und zu meinem Führerschein bekam ich etwas beigesteuert, Mein Vater hat nach Beginn meiner Ausbildung mit mir nach Möglichkeiten gesucht um mein Geld anzulegen unter anderen durch Bausparen etc. Wenn ich mal richtige finanzielle Probleme hatte, dann hat mein Vater mich nie hängen lassen. Nun stehe ich auf eigenen Beinen und habe mir das alles quasi selbst aufgebaut und wenn ich jetzt, da ich selber Vater bin an die Entscheidung meines Vaters denke muss ich sagen ich finde es gut, dass mein Vater es so gehandhabt hat. Ich habe mit meiner Frau allerdings ausgemacht, dass wir die Kosten für die Brautkleider unserer beiden Töchter übernehmen wollen. (Also quasi eine Art sparen).

Für solche Sachen wie Anteil für Führerschein, Brautkleid etc. bei denen ich meine Töchter unterstützen möchte werde ich noch anfangen zu sparen (Kategorien werden mit der Umstrukturierung meines Bugets eingefügt und dann mit einem geringen monatlichen Beitrag bespart. Bis sie 18 sind habe ich ja noch etwas Zeit :D)

Ich habe schon einige Ideen für meine neuen Kategorienstruktur gesammelt und baue mir demnächst ein neues Konzept. Das werde ich dann auch gerne hier im Forum vorstellen und ihr seid alle herzlich dazu eingeladen Feedback zu geben. Und bitte seid ruhig kritisch^^ Ich möchte mich ja verbessern.

Grüße
Nicolai


#16

Ich habe gestern Abend damit begonnen meinen Neustart zu machen. Zuerst habe ich, wie eigentlich geplant, versucht Kategorien herauszunehmen und die Beträge in neue Kategorien zu stecken. --> Das ging mies in die Hose.

Da ich ja schon 2 Jahre am budgetieren bin und meine Ausgaben nachverfolge habe ich so viele Buchungen abändern müssen und habe dann zu dem noch festgestellt, dass ich in meiner Anfangszeit ein paar Unstimmigkeiten im Budget hatte und dann habe ich mich dazu entschieden doch einen kompletten Neustart zu machen. Die Reports für die vergangenen Jahre habe ich alle pro Monat in der Evernote gespeichert. Somit bleibt mir doch noch eine Art Historie erhalten aber ich kann mein Budget neu aufziehen mit besseren zusammengefassten Kategorien.

Zuerst habe ich überlegt ob ich eine Stuktur so wie:

Monatliche Ausgaben
Rücklagen (Nofall, Jährliche Ausgaben, Geburtstage, Weihnachten etc.)
Schulden
Alltägliche Ausgaben (Alles von Lebensmittel bis Kleidung, Play Money, Kurse etc.)
Sparziele
Spenden

Und dann entweder eine Oberkategorie für jedes Kind oder eine gemeinsame Oberkategorie Kinder.
Momentan ist die Handhabung mit einer gemeinsamen Kategorie einfacher für mich.
Aber wenn es dann mal später mit Taschengeld, Schuldgeld, Klamotte etc. losgeht dann wäre eine getrennte Auflistung vorteilhafter. Damit wir genau sehen können wer wie viel Kleidergeld noch hat etc. und kein Streitigkeiten deswegen aufkommen weil die eine das Kleidergeld der anderen verprasst hat.

Die Gutscheinkategorie habe ich ersteinmal rausgenommen. Ich selbst habe bisher noch nie Gutscheine für mich oder meine Familie gekauft und wenn würde es dann unter der Rücklagenkategorie -> Geburtstage laufen.

Leider birgt diese Struktur (in dieser Form) allerdings einige Nachteile für mich.
Ich sehe zwar nun ganz einfach welche Kosten ich habe und kann mein Budget nun viel einfacher handhaben… aber mir geht komplett die Übersicht verloren wofür ich mein Geld eigentlich ausgebe.

Die Übersicht welche Kosten ich habe liefert mir ja bereits die Liste der “Recurring Expenses” über die ich alle Fixen Kosten laufen habe und die generelle Übersicht meiner YNAB Konten.

Deswegen wäre eine Struktur wie:

Haus
Auto
Schulden
Rücklagen (Nofall, Jährliche Ausgaben, Geburtstage, Weihnachten etc.)
Versicherungen (Alle Versicherungen die nicht für Haus und Auto sind)
Lebenshaltung (Alles von Lebensmittel bis Kleidung, Play Money, Kurse etc.)
Kind 1
Kind 2
Sparziele
Spenden

eventuell interessanter. Aber ich bin sicher da gibt es noch weitere Optimierungmöglichkeiten.

Was habt ihr noch für Vorschläge?

Beste Grüße
Nicolai


#17

So meine neuen Kategorien sind final.

Ich habe nun als Oberkategorien

  • Lebenshaltung (Lebensmittel, Verbrauchsmaterial, Gebühren etc.)
  • Schulden
  • Vorsorge (Rechtsschutz, BU, Riesterrente etc.)
  • Rainy Day/Schlechte Zeiten oder Rücklagen (habe noch keinen wirklichen Namen gefunden)
    -> Jährliche Abbuchungen, Weihnachten, Geburtstage, Bekleidung, Möbel & Deko und sonst. zukünftige Ereignisse für die Geld zurückgelegt werden muss.
  • Wohnung (Miete, Rundfunkbeitrag, Strom, Internet etc.)
  • Auto (Reparaturen, Versicherung, Treibstoff, ADAC, TÜV, Parkscheine /Strafzettel/Maut, Wartung, Autowäsche, Reifen etc.)
  • Persönliches (Handyverträge, Play Money, Kurse, Weiterbildung, Friseur etc.)
  • Kind 1 (Bekleidung, Windeln, Spielzeug, Pflegeprodukte etc.)
  • Kind 2 (Bekleidung, Windeln, Spielzeug, Pflegeprodukte etc.)
  • Sparen (Alle Sparziele wie Urlaub, neues Auto, Pensionierung etc.)
  • Spenden (naja Spenden halt)

So habe ich immer noch die Möglichkeit zu sehen wofür ich mein Geld eigentlich ausgebe und die Kategorien sind besser zusammengefasst und übersichtlicher und einfacher zu handhaben.

Was ist eure Meinung zu meiner neuen Aufstellung. Habt ihr evtl. Kritikpunkte?

Beste Grüße
Nicolai


Wie fängt man an?